„Hurra, sie ist unsinkbar!“

Die kindliche Begeisterung für eine kaum erprobte Impfung erinnert an den Jubel um die Titanic. Als „unsinkbar“ von Fachleuten und Laien, von Medien und der Bevölkerung gleichermaßen enthusiastisch und wie in Trance gefeiert überlebte das Schiff noch nicht einmal seine Jungfernfahrt. Doch der Mensch lernt offenbar nie dazu. Transrapid, Stuttgart 21, Flughafen Berlin, Selbstfahrendes Auto, Kernkraft (Schneller Brüter), der „Neue Markt“ im Dax – wie wurde und wird uns das mit „Hurra“ von den Medien und den üblichen Heerscharen an Systemgläubigen verkauft. Nur um hinterher im Kleingedruckten auf unzählige Probleme zu kommen, die man so „nie gewusst“ habe. Jetzt ist also die Impfung das neue Titanen-Projekt der Weltgemeinschaft. Das Prinzip das dahintersteckt ist jedesmal dasselbe: Wie bei einer Stampede rennt eine hirnlose Bullenherde einem vermeintlichen Ziel, Erfolg oder einem Heilsversprechen hinterher, mit holzigen Werbesprüchen garniert wie: „Deutschland krempelt die Ärmel hoch“, so als ob man in beide Arme gleichzeitig ein Vakzin bekäme. Die Erlösung scheint nahe: Zweimal impfen, dann feiern wir wieder Party auf Malle, kippen uns mit Wodka in der Disko zu und kaufen ein im Apple-Shop, bis der Arzt kommt. Warum dies mitnichten der Fall sein wird erfahren Sie auf dieser Seite.

Menschen als Laborratten

Es gibt diese wenigen Momente in der Geschichte, da passiert den Drehbuchautoren bzw. umsetzenden Regisseuren unbemerkt ein Fehler. Der 3. März 2021 war so ein Tag. In der Sendung „NBC News Exclusive“ gab Pfizer CEO Albert Bourla ein Interview, das jedem Betrachter das Blut in den Adern gefrieren ließ. „Israel has become the laboratory of the world“, sagt der Pharma-Chef dort wortwörtlich (ab Min 9.29), und so ein Satz lässt tief blicken: Israel impft durch mit MRNA-Impfstoff von Biontech-Pfizer und der Pharmariese realisiert, was Ministerpräsident Benjamin Netanjahu schon Anfang Februar 2021 wortwörtlich angekündigt hatte: „Man braucht persönliche Führungsstärke, aber unser Alleinstellungsmerkmal war, dass Israel als Testlabor für die Welt dienen kann, weil hier Herdenimmunität oder etwas, was ihr sehr nahe kommt, schnell erreicht werden können.“ Ganz ungeniert breitet Albert Bourla in dem Interview weiter aus, wen er sich noch so als Versuchskaninchen für seinen Impfstoff ausersehen habe, etwa Jugendliche ab 16 Jahre, für die man „schon eine Lizenz“ habe, Kinder ab 5 Jahren und dann auch irgendwann mal Schwangere. Vor dem Hintergrund, dass Israel als Teil des Deals mit Pfizer die komplette Impf-Datenbasis zu Verfügung stellt können auch gemäßigte Naturen nur zu dem Schluss kommen, dass es hier nicht um Gesundheit, sondern um ein eiskaltes, menschenverachtendes und niederträchtiges Geschäft zwischen Politik und Pharma geht. Da sollte man, in Abwandlung eines Zitats von Bertolt Brecht, im Hinblick auf das Drehbuch feststellen: Zuerst kommt die Panik. Dann kommt das Geschäft.

Netanjahu: Wir müssen alle sechs Monate wieder auffrischen…

Warum wir diese Zeilen einleitend anführen? Um deutlich zu machen, worum es unserer Meinung im Hinblick auf Corona-Impfungen meistenteils geht: Maskendeals, teure Tests, Impfzentren, in denen Ärzte zu hohen Stundensätzen arbeiten, eine Menge Impfdaten, die ganz kostenlos von der Pharmaindustrie gezogen werden können auf Rechnung der Steuerzahler. In der konstruierten und liebevoll geschürten Panik wird durchgewunken, was in normalen Zeiten einfach nur undenkbar gewesen wäre: 18 Billionen US-Dollar an Finanz-Rettungspaketen für Investmenthäuser und Banken binnen Wochen, katastrophale Grundrechtseinschränkungen, massivste Schädigung vor allem der Mittelschichten und Klein- bis Mittleren Unternehmen. Ein ganzes Volk, das sich über Jahre vehement gegen genveränderten Monsanto-Mais (und anderes Gen-Food) wehrte, stattdessen am liebsten Bio-Gemüse vom Bio-Bauern verzehrt lässt sich nun wie in Hypnose einen genverändernden Impfstoff nur deswegen verabreichen, weil in der „Tagesschau“ allabendlich vermeldet wird, dieser sei die Erlösung aus allen Lockdown-Übeln jetzt und für immerdar. Mehr Irrsinn ist eigentlich nicht mehr möglich.

„Wir gehen alle davon aus, dass im nächsten Jahr Impfstoffe zugelassen werden. Wir wissen nicht genau, wie die wirken, wie gut die wirken, was die bewirken, aber ich bin sehr optimistisch, dass es Impfstoffe gibt.“ Das sagte RKI-Chef Lothar Wieler am 20. Oktober 2020 im TV-Kanal Phönix. Fakt ist: Da die derzeitigen Corona-Impfstoffe nur eine „bedingte Zulassung“ durch die Europäische Medizinagentur EMA haben, läuft bis Ende 2022 ein riesiges Experiment. Ziel: Es soll festgestellt werden ob der Nutzen der Impfstoffe die Risiken übersteigt – oder ob die Risiken und Nebenwirkungen größer sind. Es handelt sich zurzeit um Notimpfungen mit der Folge, dass eine Haftung für Risiken und Nebenwirkungen durch die Anwender ausgeschlossen ist. Hier wären wir also bereits beim berühmten Kleingedruckten, das in der kindlichen Euphorie der Medien und Systemgläubigen völlig untergeht. „Dabei wäre gerade für völlig neuartige, genbasierte Impfstoffe wie die mRNA-Impfstoffe gegen Corona die Überprüfung möglicher Risiken im besonderen Maße zu fordern, denn nach gegenwärtigem wissenschaftlichem Stand wären mannigfaltige schwere Nebenwirkungen denkbar“, heißt es in dem neuesten Buch von Prof. Sucharit Bhakdi/Prof. Dr. rer. nat Karina Reiss, „Corona Unmasked“ (Goldegg-Verlag). Fazit: Jeder der sich jetzt die Spritze gegen Corona setzen lässt ist Teil eines groß angelegten Versuchs.

Die drei Impfstofftypen

Alle drei am Markt befindlichen Impfstofftypen sind ausschließlich genbasiert – und das ist neu. Ziel bei der Entwicklung war nicht, eine Infektion zu verhindern – solchermaßen sollte man skeptisch sein, wenn dies die Hersteller in „Studien“ eilfertig belegen wollen. Ziel war, den Schweregrad der Symptome zu mildern. Allen drei Impfstofftypen ist ein Prinzip gemein: Die körpereigenen Zellen des Impflings sollen angeregt werden, sogenannte Spikeproteine zu bilden. Das sind „Eiweiße“ – und die kleinsten Bausteine eines Corona-Virus. Ein Corona-Virus besteht also aus vielen Spikeproteinen. Um es in einem Bild auszudrücken: Das Impfserum enthält einen dringend zuzustellenden Brief mit dem Inhalt: „Bitte abgeschwächte Coronaviren bilden, damit das Immunsystem des Impflings darauf reagieren kann und Antikörper bildet“. Lediglich die Zusteller oder „Postboten“ unterscheiden sich bei den Impfseren.

Der Vektor-Impfstoff

Hier macht ein sogenanntes Vektorvirus den „Postboten“. Es transportiert die genetische Information (Bauanleitung für Spikeproteine) in die Zellen des Impflings. Der „Postbote“ wurde aber gentechnisch so verändert dass er, laut Hersteller Astra-Zeneca, keinen Schaden im Körper anrichten könne.

mRNA-Impfstoffe

Bei „messenger RNA“ sieht der „Postbote“ anders aus: Eine sogenannte einzelsträngige Ribonukleinsäure (Ribo-Nucleine Acid) hat die Botschaft an die Zellen des Impflings in seiner Zusteller-Tasche. Die Kandidaten von BioNTech, Moderna und CureVac fallen unter diese Kategorie. BioNTech mit der schönen Adresse An der Goldgrube 15 in Mainz befasst sich seit vielen Jahren mit mRNA-Impfstoffen gegen Krebs oder Alzheimer, hatte hierbei jedoch noch keinen durchbrechenden Erfolg.

DNA-Impfstoffe

Geforscht wird auch an DNA-Impfstoffen. Dass diese noch nicht auf dem Markt sind liegt an ihrer Tragweite. Hier wird nämlich nicht der Eiweißbestandteil des Coronavirus in den „Brief“ unseres „Postboten“ gepackt. Sondern: Die genetische Information für den Bauplan des jeweiligen Antigens. Dieser Bauplan soll via Nanopartikel in die Zellen des Impflings eingebracht werden. Ziel: Der Impfling produziert sofort Antikörper gegen SARS CoV-2. Man überspringt damit die Phase der Spike-Proteinbildung. Doch greift man auch damit in einem nie gekannten Maße massiv ins menschliche Erbgut ein.

Wolfgang Veit