Sorry, nur ein Scherz!

In den Medien, vor allem der ARD-„Tagesschau“, wird jeden Tag von „Fallzahlen“ und „Inzidenzen“ gesprochen. Und zwar so, dass die Zuschauer den Eindruck gewinnen: ein „Fall“ sei ein Infizierter, und Infizierte seien gefährlich für ihre Mitmenschen! Also: Ab in den Panikmodus!

Abstand halten! Und zwar vorsichtshalber nicht nur von „positiv“ Getesteten, sondern besser von jedem, denn jeder Nicht-Getestete könnte ja infiziert, und damit vielleicht auch infektiös sein.

Der von Christian Drosten (das ist der Dr. ohne Doktorarbeit und der Professor ohne Habilitationsschrift, weil er 2003 das SARS-Virus mit entdeckt habe – dafür aber mit zwei Lehrstühlen ohne stattfindende Lehre) kreierte „symptomlos Infizierte“ spart somit keinen Menschen als potenzielle Gefahrenquelle aus. Darauf baut die Forderung auf, dass sich ausnahmslos ALLE an die AHA-Regeln zu halten haben.

Die Kanone, die den Spatz verfehlt

Der PCR-Test wird benutzt, um z.B. Rückkehrern aus „Risikogebieten“ sagen zu können, ob sie sich weiter frei bewegen dürfen oder sich in Quarantäne begeben müssen. Es wird also behauptet, dieser Test könne feststellen, dass ein Mensch a) ein Virusträger, also selbst erkrankt ist (auch wenn er keinerlei Symptome aufweist) und b) ein Virusüberträger ist, also andere infizieren kann.

Nun ist wichtig zu wissen, dass der Erfinder des PCR-Tests, Kary Mullis (der dafür den 1993 Nobelpreis erhielt) davor warnte, ihn zu diagnostischen Zwecken einzusetzen! Dazu sei er zu empfindlich, er würde sozusagen viel zu früh Alarm schlagen. „With PCR, you can find almost everything in everybody“ (Ein PCR-Test entdeckt nahezu Alles in nahezu Jedem), diese Äußerung wird von Mulis wortwörtlich in „Corona.Der Film-Prolog“ von Ovalmedia wieder gegeben. Wenn überhaupt, dann müsse nicht nur auf eine Gensequenz getestet werden, sondern auf drei; und das auch nur bei Vorliegen von Symptomen, die zudem noch individuell von einem Arzt abgeklärt werden müssten auf mögliche andere Ursachen. Treppenwitz: Mullis, der Erfinder jenes Tests, der weltweit Lockdowns und Leid auslöst, wird von vielen selbst in die „Verschwörer-Ecke“ gestellt.

Doch was geschieht allein in Deutschland über eine Million mal pro Woche?

Es werden (da es nur wenig Erkrankte gibt) also nahezu ausschließlich Symptomlose getestet, indem ein Rachenabstrich gemacht wird, der dann ins Labor geschickt wird. Was bei dem Abstrich gefunden wird, ist viel zu gering, um eine Aussage machen zu können, um was es sich handelt. Es wird also nicht etwa die Probe mikroskopisch untersucht, ob man das Virus sieht – das, was als Probe genommen wurde, wird in exponentiellen Verdoppelungszyklen amplifiziert, also hochgerechnet, und zwar häufig mit bis zu 45 Zyklen (als „ct-Wert“ bezeichnet)!

Auf den Hund gekommen

Was das bedeutet? Es gibt eine nette Geschichte im Internet „PCR-Test erklärt für 5jährige“: Man findet bei dir in deinem schönen Kinderzimmer ein einzelnes Hundehaar. Das gibt man ins Labor. Dort wird es in 23 Zyklen vermehrt. Also: zwei Hundehaare, vier Hundehaare, acht Hundehaare – undsoweiter. Am Schluss wirft man dir 4 Kilo Hundehaar vor die Füße und sagt: „Hier ist der Beweis: Du hast ja einen Hund! Deine Eltern müssen jetzt Hundesteuer zahlen!“ (Würde man das Hundehaar nicht 23 Mal vermehren, sondern 45 Mal, ergäbe das nicht etwa einen Schoßhund, sondern gleich eine ganze Mammutherde! Die darauf entfallende Hundesteuer wollen wir hier nicht erwähnen).

Das Kind wäre sicherlich verstört, denn der große Haarhaufen wäre doch nicht der von ihm liebend gerne genommene Hund. Die Parallele zum Corona-PCR-Test: das, was mit einem „positiven“ Testergebnis nachgewiesen worden sein soll, ist genau so wenig lebendig wie der Hundehaarhaufen! Und befindet sich inmitten eines mächtigen, wirren Wollknäuels. Dazwischen, als Stecknadel im Wollhaufen, womöglich einzelne und mausetote Bruchstücke von SARS-CoV 2-Viren, auf die der Test nach 35 oder mehr Zyklen doch noch anschlägt.

Volker Freystedt